Passagierschiffe im Helgolanddienst
Meldungen aus dem 2. Halbjahr 2017

(Fahrplandaten der Reedereien ohne Gewähr)

 

Wegen der aktuellen Geschehnisse rund um den Abschied des "Halunder Jet" wurde der angekündigte Fotobericht über die Nordsee-Kreuzfahrt der "Amadea" mit Helgoland-Anlauf am 9. September 2017 zunächst zurückgestellt.

Dieser Bericht ist jetzt fertig geworden und kann hier eingesehen werden.

 

3. November 2017 - Von Hamburg in die Neue Welt

 

Der "Halunder Jet" hat seine Reise von Hamburg nach Kanada begonnen.

 

 

Am 3. November 2017 hat der "Halunder Jet" gegen 12:30 Uhr seinen Liegeplatz im Ellerholzhafen verlassen,

passiert dann elbaufwärts die Docks von Blohm + Voss, wendet vor der Elbphilharmonie und ...

 

 

... präsentiert sich im neuen Gewand vor den St. Pauli Landungsbrücken.

 

 

 

Ab hier begleitet dann die "Kleine Freiheit" von FRS HanseFerry den "Halunder Jet" zum letzten Mal aus Hamburg hinaus.

 

 

Eigentlich war das Auslaufen des "Halunder Jet" und der Beginn der Begleitfahrt für 10:30 Uhr angesetzt. Als sich die "Kleine Freiheit" zu diesem Zeitpunkt in Bewegung setzte und vom Katamaran nicht der Hauch einer Spur zu finden war, herrschte an Bord Enttäuschung, zumal nicht alle Fahrgäste aus Hamburg kamen und zum Teil mehrere Hundert Kilometer Anfahrt hinter sich hatten. Kurz vor Blankenese wurde aber mitgeteilt, daß sich das Auslaufen des "Halunder Jet" verzögern würde, da man noch auf den Zoll warte. Somit war nun die nächste planmäßige Fahrt der "Kleinen Freiheit" um 13:00 Uhr ab St. Pauli Landungsbrücken als offizielle Begleitfahrt avisiert. Die Tickets behielten ihre Gültigkeit.

 

 

 

Um 13:00 Uhr machen sich die "Kleine Freiheit" und der "Halunder Jet" dann tatsächlich gemeinsam auf den Weg.

 

 

Unterhalb der Brücke des "Halunder Jet" springt die kanadische Flagge ins Auge,

die vier Tage zuvor bei der Ausdockung noch nicht vorhanden war.

 

 

 

 

Mehrmals pro Jahr kreuzten sich die Wege der "Queen Mary 2" und des "Halunder Jet" auf der Elbe.

Die "QM2" gehört zum maritimen Stadtbild Hamburgs fast genau so untrennbar dazu wie der Helgoland-Katamaran.

Hier sind beide Schiffe noch einmal gemeinsam auf einem Bild zu sehen.

 

 

 

 

Der "Halunder Jet" passiert die Containerterminals Tollerort und Burchardkai.

 

 

 

 

 

Noch heißt das Schiff "Halunder Jet".

Name und Heimathafen Limassol finden sich Back- und Steuerbord am Bug, jedoch nicht am Heck.

 

 

 

 

Der "Halunder Jet" in Höhe der Airbus-Werke.

Am Mast wehen die Deutschland- und die Hamburg-Flagge, aber nicht mehr das FRS- und das Helgoland-Banner.

 

Auf der Begleitfahrt sind der Katamaran und die "Kleine Freiheit" mit etwa 9 Knoten unterwegs.

 

 

 

 

Als Blankenese um 13:40 Uhr erreicht ist, macht die "Kleine Freiheit" am Anleger fest,

der "Halunder Jet" zieht langsam vorbei.

 

 

 

Noch ein gegenseitiger Abschiedsgruß mit dem Typhon, dann trennt sich der gemeinsame Weg der beiden Schiffe.

 

 

Gute Reise !!!

 

 

 

 

Im weiteren Verlauf passiert der "Halunder Jet" um 15:30 Uhr Cuxhaven. Mit teilweise über 41 Knoten geht es durch die Deutsche Bucht, südlich von Helgoland kommt der Katamaran gegen 16:20 Uhr vorbei. Die Mündung der Ems ist gegen 18:15 Uhr erreicht, die Seeschleuse in Emden dann etwa um 19:30 Uhr. Um ca. 20:00 Uhr macht der "Halunder Jet" im Industriehafen Emden fest. Hier endet das erste Teilstück der Reise. In den nächsten Tagen wird in Emden die Verladung auf ein Schwerlastschiff erfolgen, das den Katamaran anschließend nach Amerika bringen wird.

 

 

 

30. Oktober 2017 - "Halunder Jet" 2.0

 

Vom 16. bis 30. Oktober 2017 befand sich der "Halunder Jet" bei Blohm + Voss im Dock 12, um Anpassungen für den künftigen Einsatz in Amerika durchzuführen. Unübersehbar ist das neue Design im Stile von Clipper Navigation.

 

Auch im neuen Outfit attraktiv:

 

 

Die beiden Bilder zeigen den "Halunder Jet" am 30. Oktober 2017, nachdem er dem

überdachten Dock bei Blohm + Voss entschlüpft ist.

 

 

Die optisch neu gestylten Seitenflächen des "Halunder Jet" zeigen den stilisierten "Union Jack" des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland. Dies mag zunächst verwundern, hätte man bei einem Einsatz in Amerika vielleicht eher "Stars and Stripes" oder das "Ahornblatt" erwartet. Historisch sind Britannien und Vancouver Island jedoch so eng verbandelt, daß die kanadische Provinz British Columbia noch heute als Zeichen der Verbundenheit die Farben Großbritanniens im Wappen und in der Flagge trägt.

 

 

 

15. Oktober 2017 - Aufbruch zu neuen Ufern

 

Ein letztes Mal mit dem "Halunder Jet" nach Helgoland

Abschiedsakt im Goldenen Oktober

 

 

Im nächsten Jahr setzt FRS Helgoline einen neuen Katamaran zwischen Hamburg und Helgoland ein. Der "Halunder Jet" wird künftig in Kanada eingesetzt. Doch zuvor kam es am 15. Oktober 2017 zur Abschiedsreise zum Roten Felsen, eine Fahrt voller Emotionen für die Besatzung, die Insulaner und mit Sicherheit auch für einige Fahrgäste.

 

Auf dem obigen Bild liegt der "Halunder Jet" an den St. Pauli Landungsbrücken bereit für die letzte Fahrt.

 

Um 9:00 Uhr macht sich der "Halunder Jet" pünktlich auf die Reise.

 

 

 

Der "Halunder Jet" erreicht Cuxhaven. Zum letzten Mal werden hier zusätzliche Fahrgäste aufgenommen.

 

 

 

Festmachen an der Alten Liebe.

 

 

 

 

 

Blick auf die Insel durch die für den "Halunder Jet" charakteristischen Panorama-Fenster.

 

 

 

 

Einfahrt in den Südhafen.

 

 

 

 

Der "Halunder Jet" das letzte Mal auf Helgoland.

 

 

 

 

Während der Liegezeit auf Helgoland wird zum "Open Ship" mit der Möglichkeit zur Brückenbesichtigung geladen:

 

 

Die Kommandozentrale des Schiffes.

 

 

 

Das über die Toppen geflaggte Peildeck.

 

 

 

Das Werftschild von Fjellstrand in Norwegen. Der Neue wird ein Australier sein.

 

 

 

Auf der Brücke befinden sich zudem für jedes Jahr Andenken an die Helgoland-Anläufe, wie man dies auch von Kreuzfahrtschiffen kennt. Vielleicht nimmt der "Halunder Jet" diese Reminiszenzen ja mit nach Kanada.

 

 

 

 

Der "Halunder Jet" zum letzten Mal auf der Helgoländer Abfahrtstafel.

Welcher Name wird dort im nächsten Jahr stehen? FRS Helgoline hüllt sich in Stillschweigen. Wie FRS Helgoline aber inzwischen auf Facebook bekannt gegeben hat, wird der "Halunder Jet" zukünftig in Amerika als "Clipper V" unterwegs sein. Der für die Helgoland-Route wie angegossene, etablierte Name "Halunder Jet" wäre in der FRS-Unternehmensgruppe für das neue Schiff also prinzipiell wieder frei.

 

Am 15.10.2017 zählt die Insel 990 Besucher, davon sind gut 350 noch einmal mit dem "Halunder Jet" gekommen. Auf der Rückfahrt ist der "Halunder Jet" komplett ausgebucht.

 

 

 

Auf der letzten Tour ist ein Fernsehteam vom NDR an Bord, das einen Bericht von der Abschlußfahrt anfertigt. Der sehenswerte Bericht wird am kommenden Tag im Schleswig-Holstein Magazin ausgestrahlt. Allerdings leidet der Bericht etwas unter oberflächlicher Recherche des NDR: Den Zuschauern wird bei Archivaufnahmen aus dem Jahr 2003, die die Überführung des "Halunder Jet" aus der Bauwerft in Norwegen nach Hamburg thematisieren, der "Flying Viking" (!) optisch als "Halunder Jet" verkauft. Zudem ist der NDR der Meinung, daß der vom "Halunder Jet" künftig anzusteuernde Zielort Victoria in den USA liegt. Victoria ist allerdings die Hauptstadt der Provinz British Columbia in Kanada.  

 

 

 

Um 16:30 Uhr ist es dann so weit - der "Halunder Jet" verabschiedet sich für immer vom Roten Felsen.

 

 

Zum Abschied dreht der "Halunder Jet" zwei Runden im Südhafen. Dabei sorgt die kurz vor der Abfahrt angerückte Helgoländer Feuerwehr mit ihren Sirenen, gepaart vom Typhon der "Wappen von Hamburg", für einen lautstarken und zugleich emotionalen Abgang.

 

 

 

 

Time to say goodbye.

 

 

 

 

 

Der "Halunder Jet" verläßt den Helgoländer Südhafen und wird kurz danach zum Abschied vom DGzRS-Seenotrettungskreuzer "Hermann Marwede" flankiert.

 

 

 

 

Während der "Halunder Jet" den Seenotrettungskreuzer überholt, feuert dieser Salzwasser aus allen Rohren auf den Katamaran ab - für Fahrgäste auf dem Freideck eine gewisse Herausforderung.

 

 

 

 

Nach der Überholung durch den "Halunder Jet" dreht der Rettungskreuzer ab und

kehrt zu der langsam im Dunst unsichtbar werdenden Insel zurück.

 

 

 

Und noch eine Überholung steht an:

 

 

Ungewöhnlich nah zieht der "Halunder Jet" an diesen Tag an der "Helgoland" vorbei.

Dabei tauschen beide Schiffe bei der letzten Begegnung noch einmal einen Gruß über die Typhone aus.

 

 

 

 

Die "Helgoland" entschwindet über dem Achterdeck.

 

 

 

Ein letzter Blick auf den Katamaran in Cuxhaven (Bildserie von Dennis Schmidt):

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend strebt der "Halunder Jet" noch einmal elbaufwärts Hamburg entgegen.

 

 

 

 

Dann ist Hamburg erreicht und die St. Pauli Landungsbrücken kommen in Sicht.

Auch die letzte Fahrt endet wie immer mit den für das Schiff wie geschaffenen Klängen des

Liedes "Katamaran" von Hans Hartz.  

 

 

Das war's!   -   War's das?   -   Man sieht sich in Kanada...

 

 

 

 

9. September 2017 - Vom Blauen Hafen zum Roten Felsen

 

Das ZDF-Traumschiff M/S Amadea stattete in Rahmen einer Nordsee-Minikreuzfahrt der Insel Helgoland in diesem Sommer mal wieder einen Besuch ab. Bestandteil der Reise war zudem eine Teilnahme an den Hamburg Cruise Days. Start- und Endpunkt der Kreuzfahrt war Bremerhaven.   

 

 

Die "Amadea" am 7. September 2017 an der Columbuskaje in Bremerhaven bereit zum Boarding.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Bord angekommen.

 

 

 

 

Heimathafen der "Amadea" ist Nassau auf den Bahamas. Die Zeiten, zu denen Traumschiffe oder allgemein Kreuzfahrer aus Hamburg oder Neustadt in Holstein kamen, sind dann doch vorbei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bei einer Größe von fast 29.000 BRZ, einer Länge von ca. 193 Metern und einer maximalen Auslastung von 600 Passagieren ist die "Amadea" für heutige Verhältnisse ein einer kleines Schiff, das bei immer größer werdenden Dimensionen der Kreuzfahrer noch mit klassischen Formen aufwarten kann.

 

Hier einige Eindrücke von den Außendecks:

 

 

Rundum-Promenade

 

 

 

Sonnen-Deck

 

 

 

Lido-Terrasse

 

 

 

Pool-Bereich am Heck

 

 

Und von den Innenbereichen:

 

 

Vista Lounge (Aussichtssalon auf dem Panorama-Deck vorn)

 

 

 

Kopernikus Bar

 

 

 

Atlantik Show Lounge

 

 

 

"MS ASUKA" Original-Schriftzug vom Bug der japanischen M/S Asuka

 

Das Schiff wurde 1991 als "Asuka" in Japan gebaut. 2006 wurde es in "Amadea" umgetauft und fährt seitdem für Phoenix Reisen. Bei der Umbenennung blieb der Original-Schriftzug des Namens erhalten und ziert nun eine Wandfläche des Treppenhauses auf dem Orion-Deck. Vor dem historischen Schriftzug wird allabendlich der Mitternachtsimbiß offeriert für Fahrgäste, die trotz (oder wegen?) des stets opulenten Dinners immer noch oder schon wieder Hunger verspüren.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Schiff ist zweifelsfrei schon weit herumgekommen. In den Treppenhäusern finden sich weltweite Andenken an die bisher angelaufenen Häfen. Dort entdeckt man ferne Ziele wie die neuseeländische Bay of Islands, aber auch die Insel Helgoland hat schon ein Erinnerungsstück hinterlassen.

 

 

 

 

 

 

 

Während der Liegezeit in Bremerhaven passiert die aus

Helgoland kommende "Fair Lady" die "Amadea" an der Columbuskaje.

 

 

 

Die "Amadea" ist nicht das einzige Phoenix-Schiff an der Columbuskaje. Vielmehr kommt es an diesem 7. September in Bremerhaven zu einer Parade mit drei Cruise Linern aus dem Hause Phoenix:

 

 

Blick weserabwärts: "Amadea", "Albatros" und "Artania" (v.l.).

 

 

 

M/S Amadea an der Bremerhavener Columbuskaje von der Seeseite.

 

 

 

Blick weseraufwärts: "Amadea", "Albatros" und "Artania" (v.l.).

 

Vielen Dank an Anita Meissnitzer für die Bereitstellung dieser Bilder.

 

 

 

 

Als erstes Schiff aus diesem Trio macht sich die "Artania" auf den Weg zur einer Nordland-Kreuzfahrt.

 

 

 

Auch die "Albatros" zieht es nach Norwegen, allerdings steuert sie, wie die "Amadea", davor zunächst noch Hamburg an. Somit wird Phoenix am nächsten Tag mit zwei Schiffen auf den Cruise Days vertreten sein.  

 

 

 

Um 23:00 Uhr legt dann schließlich auch die "Amadea" von der Columbuskaje ab. Vorbei am Container-Terminal Bremerhaven geht es mit Ziel Hamburg hinaus auf die Nordsee.

 

 

 

Bereits in der Nacht hat die "Amadea" die Elbmündung passiert. Am nächsten Morgen geht es elbaufwärts nach Hamburg.

 

 

Querab der Haseldorfer Marsch kommt der "Amadea" der "Halunder Jet" entgegen.

 

 

Der "Halunder Jet" vor dem Leuchtturm Julssand.

Der unter Denkmalschutz stehende Leuchtturm aus dem Jahr 1896 war bis zum Jahr 2010 das älteste aktive Leuchtfeuer an der Unterelbe. Auf den Leuchtturm Julssand wird auf dem "Halunder Jet" sowohl im Bordbuch als auch per Lautsprecheransage hingewiesen.

 

 

 

 

Achteraus passiert der "Halunder Jet" die "Albatros".

Obwohl M/S Albatros deutlich vor der "Amadea" Bremerhaven verlassen hatte, führt jetzt die "Amadea" das Phoenix-Duo auf dem Weg nach Hamburg an.

 

 

 

 

Gegen 12:00 Uhr ist Hamburg erreicht. Die "Amadea" macht am Cruise Terminal HafenCity (West) fest.

 

 

 

 

 

Im Gegensatz zur "Amadea" macht M/S Albatros am Kreuzfahrtterminal Altona fest.

 

 

 

 

Zu den Cruise Days kommt es in Hamburg zum Stelldichein von nicht weniger als elf Kreuzfahrtschiffen. Eines davon ist die "Europa 2", die während der Liegezeit in der HafenCity ganz dicht die "Amadea" passiert.

 

 

Anläßlich der Cruise Days wurde der Hamburger Hafen stimmungsvoll in blaues Licht getaucht.

 

 

Wenn es Nacht wird, kommt die ganz spezielle Beleuchtung voll zur Geltung.

 

 

 

Hamburg, 8. September 2017, kurz vor Mitternacht: Die "Amadea" ist bereit zum Auslaufen.

 

 

 

Anblick ohnegleichen: Langsam schiebt sich die "Amadea" durch das Lichtermeer ...

 

 

Elbphilharmonie, ...

 

 

 

St. Pauli Landungsbrücken, ...

 

 

 

Altona Fischmarkt und ...

 

 

 

Containerterminal Burchardkai.

 

 

 

Noch ein Blick zurück auf den Blauen Hafen und dann Kurs Roter Felsen ...

 

 

Am Morgen des 9. September 2017 ist Helgoland erreicht - Blick vom vorderen Freideck der "Amadea" auf die Insel.

 

Per Lautsprecherdurchsage erfolgt die Information, daß die Südreede zum Ausbooten aufgrund des Wellengangs nicht angelaufen werden kann. Man verfolge nun den "Plan B" und werde die Nordreede ansteuern in der Hoffnung, daß dort das Austendern möglich sei.

 

 

 

Die "Amadea" passiert Helgoland westlich und nähert sich dann der wolkenverhangenen Insel von Norden.

 

 

 

Während der Regen immer stärker wird, hat die "Amadea" gegen 11:15 Uhr die Ankerposition erreicht.

 

 

 

 

Auf der Nordreede ist das Ausbooten möglich. Die Tender werden klargemacht.

 

 

 

 

Mit dem Tender auf die Insel...

 

 

 

Da die "Amadea" auf der Nordreede ankert, nehmen die Tenderboote den Weg zum Nord-Ost-Hafen.

 

 

 

An der Treppe von bzw. zu den Tenderbooten befindet sich eine Tafel, auf der die Passagiere und die Besetzung noch einmal erinnert werden, wann die Abfahrt erfolgt und wann sie sich spätestens wieder an Bord einfinden müssen.

 

 

 

Die Besucheranzahl ist am 9. September 2017 mit 2.004 angegeben. Auch wenn es aus der Abfahrtstafel auf der Helgoländer Landungsbrücke nicht explizit hervorgeht, sind in der hier veröffentlichen Besucheranzahl die Passagiere der "Amadea" inkludiert. Da die "Amadea" bereits Monate vor dieser Reise komplett ausgebucht war, ist davon auszugehen, daß von den gut 2.000 Besuchern allein knapp ein Drittel der "Amadea" zuzurechnen ist.

Das letzte Boot zur "Funny Girl" fährt wegen des verlängerten Inselaufenthalts an Samstagen in der Hochsaison erst um 17:20 Uhr ab, an diesem Tag zum letzten Mal in dieser Saison. Die Abfahrtszeit des "Halunder Jet" wurde wegen der Hamburg Cruise Days von 16:30 Uhr auf 16:00 Uhr vorgezogen.   

 

 

 

 

Blick vom Falm: Die "Amadea" hinter der Jugendherberge.

 

 

 

Die "Amadea" vom Nordstrand beim Haus der Jugend.

 

 

 

 

 

Die "Amadea" von der Nordtreppe. Allmählich läßt der Regen nach.

 

Auf dem Weg nach Oben geht es auch mit dem Wetter deutlich aufwärts. Plötzlich setzt sich sogar die Sonne durch. 

 

 

Exzellenter Blick auf das Traumschiff vom Klippenrandweg auf dem Oberland.

 

 

 

 

 

Das Nord-Ost-Gelände auf dem Unterland mit der "Amadea" im Hintergrund.

 

 

 

Bei den Schrebergärten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wieder einmal zu schnell vergeht die Zeit, und der Inselaufenthalt nähert sich allmählich dem Ende.

 

 

 

Im Nord-Ost-Hafen weist eine Informationstafel

den Weg zu den Tenderbooten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem letzten Boot zurück zur "Amadea".

 

 

 

 

Gegen 18:00 Uhr lichtet die "Amadea" den Anker und verläßt die Reede in nordwestlicher Richtung.

 

 

 

 

 

Am Abend treten dann noch Klaus & Klaus in der Atlantik Show Lounge auf.

Wo wäre der Schlager "An der Nordseeküste" passender als auf der Nordsee ...

 

 

 

 

Am 10. September 2017 ist das Ziel der Reise erreicht.

Die "Amadea" macht gegen 6:30 Uhr wieder an der Columbuskaje in Bremerhaven fest.

 

 

 

Phoenix Reisen ist mit dieser Tour eine bemerkenswerte Kreuzfahrt-Variante gelungen.

Den besonderen Reiz dieser individuellen Mini-Kreuzfahrt machte die spezielle Kombination aus Nimbus Traumschiff,

Helgoland-Anlauf und Besuch der Hamburg Cruise Days aus.  

 

 

 

26. August 2017 - Mit der "Europa" nach Helgoland

 

Einmal pro Jahr veranstaltet Hapag-Lloyd Cruises auf seinem Kreuzfahrtschiff M/S Europa ein Gourmetfestival. Das Event trägt traditionell den Namen "EUROPAs Beste" und fand in diesem Jahr im Rahmen einer dreitägigen Kreuzfahrt von Hamburg nach Helgoland und zurück erstmals vor heimischer Kulisse statt. 

 

 

Kreuzfahrten mit der "Europa" sind für exzeptionelle Reiseerlebnisse bekannt. Damit geht es schon beim Einschiffen in Hamburg am 25. August 2017 los, denn die "Europa" hat nicht an einem der Hamburger Kreuzfahrtterminals festgemacht, sondern an der Überseebrücke, und die Fahrgäste werden mit den eigenen Tendern der "Europa" vom Anleger Sandtorhöft an der Kehrwiederspitze zum Schiff gebracht.

 

 

 

Außergewöhnlich: Tendern in Hamburg.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An Bord angekommen.

 

 

 

 

Heimathafen der "Europa" ist Nassau auf den Bahamas, den Bug ziert aber das Hamburger Wappen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das offene Deck unterhalb der Brücke mit Ausblicksmöglichkeit Richtung Bug.

Häufig wird bei modernen Kreuzfahrtschiffen dieser Bereich für Suiten aus dem Highend-Preissegment

geopfert - nicht so bei der "Europa".

 

 

 

 

Gediegenes Ambiente auch im Inneren - hier das Atrium (oben) und die Europa Lounge.

 

 

 

 

 

Der Berlitz Cruise Guide bescheinigt der "Europa" (zum 17. Mal in Folge) die Bestnote 5-Sterne-Plus.

Weltweit tragen nur zwei Schiffe diese Auszeichnung - die "Europa" und die "Europa 2".

 

 

 

 

 Blick von der an der Überseebrücke liegenden "Europa" auf die Hamburger Skyline - rechts im Bild die "Elphi".

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beginn des Gourmetdinners

um 19:00 Uhr

auf dem Lido Deck.

 

 

Zusätzlich wird auch noch ein Gala-Menü

im Europa Restaurant auf Deck 4 angeboten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach Einbruch der Dunkelheit hat man vom Gourmetfestival auf dem Lido Deck einen

phänomenalen Blick auf den Hafen und die Stadt.

 

 

 

Gegen 1:00 Uhr verholt die "Europa" von der Überseebrücke zum Kreuzfahrtterminal in der HafenCity (West).

 

 

 

Am frühen Morgen des 26. August 2017 am Anleger in der HafenCity. 

 

 

 

 

Um 9:00 Uhr macht sich die "Europa" auf den Weg elbabwärts.

 

Unten ist rechts vom Flaggenmast am Bug der "Europa" der "Halunder Jet" zu erkennen, der gerade von den St. Pauli Landungsbrücken ablegt, sich auch genau um 9:00 Uhr auf die Reise nach Helgoland begibt und Stunden vor der "Europa" auf dem Roten Felsen eintreffen wird. 

 

 

 

 

 

Die schönste Yacht der Welt - so heißt es in einem Werbeslogan von Hapag-Lloyd - passiert die Elbphilharmonie.

 

 

 

 

Das Auslaufen aus Hamburg ist jedes Mal wieder ein Highlight.

An Backbord das Musical-Theater "König der Löwen" (oben), an Steuerbord die St. Pauli Landungsbrücken.

 

 

 

 

 

Am Karfreitag 2017 nahm das FRS-Tochterunternehmen HanseFerry den Fähr- und Ausflugsverkehr zwischen St. Pauli Landungsbrücken und Blankenese mit M/S Seebad Juliusruh auf. Die "Europa" begegnet diesem inzwischen in "Kleine Freiheit" unbenannten Schiff im Hamburger Hafen.

 

Von dort geht es vorbei ...

 

 

... am Süllberg in Blankenese, ...

 

 

... an der Schiffsbegrüßungsanlage Schulau in Wedel, ...

 

 

... an der Hetlinger Schanze mit den höchsten Freileitungsmasten Europas, ...

 

 

... an den Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals in Brunsbüttel und ...

 

 

... an der Alten Liebe in Cuxhaven ...

 

... in die Nordsee mit Kurs Helgoland.

 

 

 

Verehrte Fahrgäste, vor uns nun die Insel Helgoland ...

 

Unweigerlich fühlt man sich bei diesem Motiv an die Traditionsfahrten vergangener Jahre erinnert:

Der Rote Felsen über dem Vorschiff und dazwischen das Wappen von Hamburg.

 

Häufig steuern von Hamburg kommende Kreuzfahrtschiffe die Insel weiter südlich an und ziehen dann zunächst an der Westseite vorbei. Die "Europa" hält allerdings direkt auf die Helgoländer Südreede zu.

 

 

 Der Lotse nähert sich mit dem Börteboot, zu sehen oberhalb der Hamburg-Fahne.

 

 

 

 

Das Börteboot "Rasmus" längsseits der "Europa".

 

 

 

 

 

"Rasmus" auf dem Rückweg zur Insel (oben).

Unten ist die genau entgegengesetzte Szene vom Felsen aus zu sehen.

 

 

 

 

Von der Brücke erfolgt die Information, daß am Ankerplatz eine Wassertiefe von 15 Metern vorzufinden sei und die Ankerkette mit einer Länge von 150 Metern ausgebracht werde.

 

 

Nachdem der Anker zu Wasser gelassen wurde, werden die Tenderboote klar gemacht.

 

 

 

 

Während auf der "Europa" noch die Vorbereitungen für den Landausflug laufen,

sind die Seebäderschiffe schon wieder auf dem Rückweg:

 

 

Die Route nach Bremerhaven führt die "Fair Lady" beim Auslaufen von der Helgoländer Reede

genau zwischen der Insel und der "Europa" hindurch.

 

 

 

 

Die "Fair Lady" direkt neben der "Europa".

 

 

 

 

Es geht weiter mit der "Helgoland".

 

 

 

 

Die Route nach Cuxhaven führt eigentlich nicht zwingend an der "Europa" vorbei, jedoch macht die "Helgoland" extra einen Schlenker um das Kreuzfahrtschiff. Ein toller Service für die Sehleute unter den Passagieren.

 

 

 

 

"Helgoland" trifft "Europa".

 

 

 

 

Der Katamaran wählt die direkte Route ohne Umweg. Der "Halunder Jet" ist halt ein Schnellschiff...

 

 

 

 

Einstimmung auf den Inselbesuch.

 

 

 

 

Vom Falm sind die Kreuzfahrtschiffe auf der Reede immer wieder ein attraktiver Anblick.

 

 

 

 

Die "Europa" vom oberen Punkt des in diesem Jahr komplett umgestalteten Invasorenpfads.

 

 

 

 

Auf der Helgoländer Landungsbrücke benutzen die Tender der "Europa" die Treppe 3.

 

 

 

 

 

Mit dem Tender zurück zum Schiff. 

 

 

 

 

 

Die "Europa" kurz vor der Abfahrt.

 

 

 

 

Nachdem der Anker eingeholt wurde, passiert die "Europa" ab 20:30 Uhr zunächst die Westseite Helgolands und hält sich dann einige Seemeilen nordwestlich der Insel auf. Gegen 23:00 Uhr beginnt die nächtliche Rückfahrt nach Hamburg.

 

 

 

Am Morgen des 27. August 2017 ist Hamburg wieder erreicht, und die "Europa" macht gegen 7:00 Uhr am Kreuzfahrtterminal in der HafenCity fest. Nach dem Frühstück endet hier diese kurze, aber unverwechselbare Reise.

 

 

 

 

Für Fotos zu diesem Bericht bedanke ich mich bei Gerald Glanz und Dennis Schmidt.

 

 

 

Sommersaison 2017

 

 

Anfahrt auf Helgoland.

 

 

Die Flotte im Überblick

 

 

Im Jahr 2017 gab es im Vergleich zum Vorjahr keine Veränderungen in der Flotte. Täglich laufen wieder fünf Schiffe die Insel an, durch den einmal pro Woche nach Helgoland verkehrenden "Adler-Express" sind es immer montags sogar sechs. Obiges Foto zeigt alle sechs Schiffe auf Helgoland (v.l.): "Funny Girl" und "Fair Lady" auf der Reede, "Lady von Büsum" und "Adler-Express" am Binnenhafen sowie im Südhafen der "Halunder Jet" rechts oberhalb der Biologischen Anstalt und schließlich rechts am Bildrand die Aufbauten der "Helgoland". Früher einmal lagen die Seebäderschiffe geschlossen auf der Reede mit der Landungsbrücke als zentrale Drehscheibe für den Personenverkehr. Das Foto oben verdeutlicht, wie weit auseinander gezogen die Schiffe heute liegen und wie voneinander abweichend die Wege auf der Insel zu ihnen sind.

 

 

 

Die drei unverändert noch vor Helgoland ankernden Schiffe "Lady von Büsum", "Funny Girl" und "Fair Lady" (v.l.),

in diesem Fall auf der Nordreede.

 

 

 

Wie im letzten Jahr werden noch acht Boote im Anlandungsdienst eingesetzt: "Claudia", "Pirat", "No.1", "No.6", "Rasmus", "Sellebrunn", "Atlantis" und "Hamborger Lock". Wie viele davon gleichzeitig eingesetzt werden, scheint mit der Anzahl der über die Reede zu befördernden Passagiere zu korrelieren. Meist kann man sechs Boote gleichzeitig im Einsatz sehen, die sich tageweise abwechseln.

 

 

Die Flotte im Detail

 

 

Für den "Halunder Jet" ist 2017 nach 14 Jahren die letzte Saison im Helgoland-Verkehr, bevor er im nächsten Jahr einem größeren Neubau Platz machen wird. Bis dahin steuert der Katamaran die Insel komplett unverändert zum Vorjahr täglich von Hamburg und Cuxhaven an, an fünf Tagen pro Woche auch von Wedel. Zudem kommen Zusatzfahrten von und nach Cuxhaven sonntags in der Hochsaison und zu Feiertagen sowie auch einige Windpark-Sonderfahrten.

 

 

 

 

 

Die "Helgoland" während ihrer zweiten Sommersaison.

Der jüngste Vertreter der Helgoland-Flotte fährt ganzjährig von Cuxhaven zum Roten Felsen, auch wenn die Wellen etwas höher schlagen, wie auf dem unteren Foto zu sehen.

 

 

 

 

 

 Nach wie vor ist die Strecke Bremerhaven - Helgoland die Stammroute der "Fair Lady". Die Anzahl der Abfahrten von und nach Hooksiel wurde aber noch einmal von 22 auf 26 aufgestockt. Die entsprechende Nachfrage scheint vorhanden zu sein, und augenscheinlich erfreuen sich die Fahrten auch größer Beliebtheit. An Hooksiel-Tagen erfolgt die Anbindung an Bremerhaven mit einem Bus-Shuttle und M/S Helgoland via Cuxhaven.

 

 

 

 

 

Die "Funny Girl" und die "Fair Lady" gleichen sich zwar nicht wie ein Ei dem anderen, sind als Schwesterschiffe äußerlich aber nahezu identisch. Wie die beiden Bilder oben und unten belegen, hat sich die "Funny Girl" in diesem Jahr vom Aussehen her von ihrer Schwester allerdings etwas entfernt, denn im Züge der Modernisierung der Rettungsmittel verlor die "Funny Girl" zu Gunsten von Rettungsinseln die beiden Rettungsboote links und rechts am hinteren Ende der Schornsteinattrappe. Bei der "Fair Lady" sind die Rettungsboote weiterhin vorhanden.

Die "Funny Girl" ist unverändert von Büsum aus im Einsatz. Auch der vor zwei Jahren eingeführte verlängerte Inselaufenthalt der "Funny Girl" an Samstagen wurde beibehalten.

 

 

 

 

Das zweite täglich von Büsum verkehrende Schiff ist die "Lady von Büsum". Die Abfahrt in Büsum erfolgt am Morgen fast schon urgeschichtlich stets um 9:15 Uhr. In diesem Jahr zog man vom 5. bis zum 10. und vom 18. bis zum 24. August die Abfahrt in Büsum allerdings auf 9:00 Uhr vor, um den Passagieren einen längeren Inselaufenthalt zu ermöglichen. Mehr Zeit auf der Insel ist prinzipiell nicht schlecht - bleibt allerdings zu hoffen, daß nicht irgendein Fahrgast das Schiff nur noch von hinten gesehen hat, denn die Ankündigung der vorgezogenen Abfahrt erfolgte auf der Homepage von Reederei Rahder unter dem Punkt "Fahrplanänderungen" recht spontan. Wer sich heute noch ausschließlich auf gedruckte Fahrpläne verläßt, kann verlassen sein.

 

 

Die "Lady von Büsum" steuert zum Ausbooten in der Regel einen Liegeplatz sehr dicht an der Insel zwischen Landungsbrücke und Binnenhafen an (Foto oben). Ankerte das Schiff nach dem Ausbooten in der Vergangenheit dann etwas weiter von der Landungsbrücke entfernt zwischen Insel und Düne, ist es aktuell regelmäßig zu sehen, daß die "Lady von Büsum" an der Außenpier der Zollmole festmacht (Foto unten). Auch im letzten Jahr konnte dieses Phänomen schon beobachtet werden, in diesem Jahr aber deutlich häufiger. Beim Einbooten bleibt die "Lady von Büsum" teilweise an der Zollmole liegen. Die Börteboote bringen die Fahrgäste von der Landungsbrücke zum Schiff, wo über die Pforte auf der Steuerbordseite eingestiegen wird.

 

 

 

 

 

Im Jahr 2016 steuerte das Einrumpfschnellschiff "Adler-Express" erstmals über die gesamte Saison den Roten Felsen an. Immer montags standen Fahrten von Nordstrand, Wittdün/Amrum und Hörnum/Sylt auf dem Programm. Dieser Fahrplan wurde exakt in das Jahr 2017 übertragen. Oben ist das Schiff bei der Anfahrt auf die Insel zu sehen, unten während der Liegezeit auf Helgoland. Im Gegensatz zum "Halunder Jet" und der "Helgoland", die im Südhafen festmachen, legt der "Adler-Express" am Liegeplatz der Frachtschiffe im Binnenhafen an. Unten ist hinter dem "Adler-Express" die "Lady von Büsum" an der anderen Seite der Zollmole zu sehen und dahinter Teilnehmer am Störtebeker Opti-Cup, einer Segelregatta für die Nachwuchsklasse. Auf der Landungsbrücke warten schon die ersten Fahrgäste auf das Einbooten zur "Fair Lady", die an diesem Tag eine sehr frühe Abfahrt nach Hooksiel hatte.

 

 

 

Fahrplanwesen

 

 

Die Abbildung oben zeigt die Abfahrtstafel für die Seebäderschiffe auf der Helgoländer Landungsbrücke im Normalzustand, d.h. wenn alle täglichen Verbindungen planmäßig durchgeführt werden können.

Die Abfahrtszeiten aller Schiffe stimmen mit dem Vorjahr überein. Die "Lady von Büsum" wird in diesem Jahr standardmäßig unverändert über die Treppe 3 eingebootet, die "Funny Girl" über die Treppe 5 und die "Fair Lady" über die Treppe 7. Im letzten Jahr wechselten die "Funny Girl" und die "Fair Lady" häufiger gegenseitig die Treppen, was in diesem Jahr nicht der Fall zu sein scheint. Die Treppe 6 und auch der mittlere Bereich der Auslegerbrücke (Treppe 4) werden auch in diesem Jahr planmäßig nicht zum Einbooten benötigt.

Für die im Südhafen abfahrenden Schiffe wird in diesem Jahr erstmals auch die Abfahrtszeit auf der Landungsbrücke angezeigt (bisher nur die Zielhäfen). Ein Hinweis auf den Zwischenstop des "Halunder Jet" in Wedel gibt es unverändert nicht.

 

Unvorteilhaft für die Gäste der "Funny Girl" und der "Fair Lady" ist die schwammige Definition der Abfahrtszeit. Wird in Printmedien und auf der Homepage der Reederei die Abfahrtszeit ab Helgoland Landungsbrücke mit 16:00 Uhr genannt, wird die Abfahrt des letzten Bootes ab Helgoland von der Reederei auf 15:50 Uhr festgelegt. Entsprechende Einträge werden dann natürlich auch für die Abfahrtstafel auf Helgoland übernommen. Für den Fahrgast ist primär nicht der Zeitpunkt, wann sein Schiff die Reede verläßt, sondern die Abfahrt des letzten Bootes ab Landungsbrücke entscheidend, sonst könnte es sein, daß eben dieser sich auf Helgoland um ein Hotel bemühen muß. Insofern sollte die Abfahrtszeit im Katalog, auf der Homepage, auf der Fahrkarte und auf der Abfahrtstafel auf der Landungsbrücke übereinstimmen, und diese sollte dann der Abfahrt des letzten Bootes entsprechen.

Nutzt man den Inselaufenthalt voll aus, was ja tendenziell nicht tadelnswert ist, und erscheint bewußt erst um 15:47 Uhr drei Minuten vor Abfahrt des letzten Bootes an der ordnungsgemäßen Einbootungstreppe und läßt des vorletzte Boot abfahren, wird man vom Zahlmeister sinngemäß gern in Kenntnis gesetzt, daß es jetzt zeitlich aber sehr eng wird. Vielleicht ist das ja erheiternd gemeint. Das Abreißen der Fahrkarte dauert ein paar Sekunden, das Passieren der Treppe mit Einsteigen ins Börteboot keine Minute. Und so sitzt der Fahrgast im fast menschenleeren letzten Boot, wartet auf den Einstieg des Zahlmeisters und fragt sich insgeheim, warum es eigentlich zeitlich sehr eng ist.                 

 

 

 

 

An Samstagen weicht die Abfahrtszeit der "Funny Girl" aufgrund des längeren Inselaufenthaltes unverändert zu 2016 von den anderen Wochentagen ab (letztes Boot erst 17:20 Uhr). Das obige Foto vom 5. August 2017 zeigt dieses Szenario.

 

 

 

 

Beim 7. August 2017 handelte es sich um einen Montag, an dem der "Adler-Express" planmäßig nach Helgoland verkehrte. Ein Hinweis auf das um 16:00 Uhr ab Binnenhafen wieder abfahrende Schiff war auf der Abfahrtstafel nicht vorhanden.

 

Der besucherstärkste Tag des Jahres 2017 mit 3.503 Besuchern war Montag, der 14. August. Verfolgt man die Besucherentwicklung über einen langen Zeitraum, ist der Montag als Wochentag für einen Saisonhöchstwert ungewöhnlich, erklärt sich aber dadurch, daß an diesem Tag eine sicherlich gut gebuchte Hooksiel-Fahrt auf dem Programm stand und zudem auch der ausgebuchte "Adler-Express" Fahrgäste nach Helgoland brachte.

Hier die Saisonhöchstwerte der Vorjahre zum Vergleich: 3.344 am 26. Juli 2016 (Dienstag), 3.462 am 13. August 2015 (Donnerstag) und 3.952 am 6. August 2014 (Mittwoch). Der absolute Höchstwert aus diesem Jahr liegt also vor den Werten aus 2016 und 2015.

 

 

 

 

Vorrangig bei Windrichtungen aus Süd bis Südost wird das Aus- und Einbooten von der Landungsbrücke zum Nord-Ost-Hafen verlagert. Wie üblich wird dann auf der Abfahrtstafel auf der Landungsbrücke auf diesen Umstand hingewiesen (Foto oben). Am Nord-Ost-Hafen findet man dann unverändert die Kreidetafel vor (Foto unten). Der Nord-Ost-Hafen ist mit zwei Treppen ausgestattet. Bei der Treppe 1 handelt es sich um den Abstieg gegenüber der Lesehalle, der als Treppe 3 bezeichnete Abgang befindet sich von der Aquariumstraße aus gesehen davor in Richtung östlicher Mole des Nord-Ost-Hafens. 

 

 

 

 

 

Der 4. August 2017 war ein stürmischer Tag, an dem die "Funny Girl", die "Lady von Büsum" und auch die "Fair Lady" witterungsbedingt die Fahrten absagten. Damit blieb die Reede an diesem Tag gänzlich leer. Die "Helgoland" und auch der "Halunder Jet" machten sich aber auf den Weg zur Insel und liefen planmäßig in den Südhafen ein. Die Tafel zeigt noch die Abfahrtszeit des "Halunder Jet" vom Vortag (korrekt für den 04.08.2017 wäre 16:30 Uhr).

 

 

 

Am 6. August 2017 kam es zu einer nicht alltäglichen Betriebssituation:

 

 

Aufgrund eines technischen Problems bei der Stromversorgung auf der "Funny Girl" wurde die Fahrt aus Büsum abgesagt.

 

Um so erstaunter war man, als die "Funny Girl" gegen 13:30 Uhr augenscheinlich mit Kurs Helgoland doch am Horizont auszumachen war.   

 

 

Es stellte sich heraus, daß die technischen Störungen schneller behoben werden konnten, als ursprünglich angenommen.

 

Um 14:00 Uhr traf die "Funny Girl" von Büsum kommend ohne Passagiere auf der Helgoländer Reede ein, um wenigstens noch die Rückfahrt planmäßig durchzuführen und den Übernachtungsgästen die gebuchte Rückfahrt zu ermöglichen.

 

Und so sah dann die Information hinsichtlich der "Funny Girl" auf der Abfahrtstafel am Nachmittag wieder völlig normal aus.

 

 

Ob die ungewöhnliche Abfahrtszeit um 16:00 Uhr der "Lady von Büsum" mit dem vermeintlichen Ausfall der "Funny Girl" in Zusammenhang steht, z.B. weil die "Lady von Büsum" als Ersatz für die ja sonst erst etwas später abfahrende "Funny Girl" in Erwägung gezogen wurde, konnte nicht geklärt werden.

 

 

 

Wie schon 2015 war auch dieses Jahr ein Helgoland-Besuch der "Cap San Diego" geplant.

Das Hamburger Museumsschiff sollte dafür erneut vor der Insel ankern und die Besucher wieder von der Landungsbrücke mit Börtebooten zum Schiff gebracht werden.

 

 

Leider spielte in diesem Jahr das Wetter nicht mit und der Termin mußte abgesagt werden (oben). Die Wellen waren einfach zu hoch, so daß das Übersteigen von den Börtebooten auf die "Cap San Diego" nicht möglich gewesen wäre.

So drehte das Museumsschiff eine Runde um den Roten Felsen (unten) und machte sich dann frühzeitig auf den Rückweg nach Cuxhaven.

 

 

 

 

 

Daß die Zeit wie im Fluge vergeht, merkt man unter anderem daran, daß die Dünenfähre "Witte Kliff" (oben) in dieser Saison schon seit 20 Jahren im Einsatz ist. 1997 löste die "Witte Kliff" als Basisschiff im Dünenverkehr die Börteboote ab, die fortan nur noch als Ersatz und als Verstärker zur Düne fuhren.

 

Auch 2017 werden Börteboote immer noch im Dünenverkehr eingesetzt. In der Hauptsaison fährt "Witte Kliff" tagsüber im Halbstundentakt zur Düne, auf Minute 0 und 30 ab Landungsbrücke sowie ab Dünenhafen ca. auf Minute 10 und 40. Ist bei gutem Wetter der Ansturm auf die Düne groß, wird der Takt verdichtet, so daß in Lastrichtung in etwa alle 15 Minuten ein Boot fährt. Für diese Verstärkerfahrten ca. auf Minute 15 und 45 ab Landungsbrücke sowie ab Dünenhafen ca. auf Minute 25 und 55 kommt dann ein Börteboot zum Einsatz. Die im Dünenverkehr eingesetzten Börteboote wechseln dabei regelmäßig. Auf dem Foto unten ist es die "Claudia", die sich vom Dünenhafen auf den Weg wieder zurück zur Landungsbrücke macht.

 

 

 

 

20 Jahre Katamaran

 

20 Jahre ist es jetzt schon her, daß urplötzlich am 4. Juli 1997 mit dem aus Norwegen gecharterten Katamaran "Vargøy" erstmals täglich ein Schnellschiff im Helgoland-Verkehr eingesetzt wurde - die Geburtsstunde einer Entwicklung, die den Helgoland-Verkehr grundlegend verändert hat und von der man, zum Zeitpunkt, als das nachfolgende Foto entstand, die einschneidenden Auswirkungen und die Tragweite noch gar nicht erfassen konnte.

 

 

In der Anfangszeit machte der Katamaran "Vargøy" häufig an der Zollmole im Binnenhafen fest, die ja auch aktuell wieder dem "Adler-Express" als Anleger dient. Hinter der "Vargøy" ist die "Lady von Büsum" zu sehen, dahinter die "Pidder Lyng", dahinter die "First Lady" und noch einmal dahinter die "Helgoland" (ex-Alte Liebe). Rechts davon ankert die "Wilhelmshaven". Von diesen fünf Seebäderschiffen ist nur noch ein Exemplar im Helgoland-Verkehr unterwegs.

 

 

 

Den Katamaran "Vargøy" gibt es auch heute noch. Das Schiff heißt jetzt allerdings "Conkbayiri" (Foto oben), ist in Istanbul beheimatet und unter türkischer Flagge aktuell in den Dardanellen unterwegs.

 

 

 

Der letzte Sommer

 

Die "Vargøy" war also der Vorreiter im maritimen Schnellverkehr nach Helgoland. Schiffe der ersten Generation waren auch die sehr ähnlichen "Hanse Jet" und "Baltic Jet" (später "Hanse Jet II"), die kurz danach folgten. 2002 und 2003 kamen dann mit dem "Flying Viking" und dem "Halunder Jet" größere und modernere Schiffe der zweiten Generation zum Einsatz. Nun steht ein erneuter Umbruch bevor, auf den das Bordbuch des "Halunder Jet" die Fahrgäste schon innerlich einstimmen möchte. Dort steht geschrieben: "In dieser Saison heißt es Abschied nehmen vom "Halunder Jet", ..." und "Für Sie steht dann ein neues Schiff bereit, ...". Wie auf nordreport.de mehrfach berichtet, wird der "Halunder Jet" dann an der amerikanischen Westküste im Einsatz sein. Grund genug, noch einmal ausgiebig die Kamera zu zücken und das Schiff letztmalig in heimischen Gefilden abzulichten:

 

 

Im Helgoländer Südhafen.

 

 

 

 

 

Vor der Köhlbrandbrücke in Hamburg.

 

 

 

 

Die Nordsee ist kein Ententeich.

 

 

Tschakka!!!

 

 

 

Immer wieder montags

 

Im Vergleich zu den arrivierten Vertretern der Helgoland-Flotte ist der "Adler-Express", der normalerweise im Wattenmeer Nordfrieslands zu Hause ist, immer noch ein kleiner Exot. Immer nur montags kann man ihn vor der Helgoländer Kulisse ablichten, wenn das Wetter es denn zuläßt. Und wenn sich dann die Gelegenheit ergibt, bringt der Shipspotter natürlich seine Kamera in Position:  

 

 

Im Helgoländer Binnenhafen - einmal von Steuerbord, einmal von Backbord.

 

 

 

 

 

Vor Falm und Südstand.

 

 

 

Der "Adler-Express" auslaufend Helgoland mit der "Fair Lady" und der ebenfalls abfahrenden "Lady von Büsum".

 

 

 

Inselrundfahrten

 

Die Inselrundfahrten mit dem auffällig in blauer Farbe lackierten Boot "Ede K" finden unverändert statt. Dies gilt auch für die Ausflugsfahrten mit dem Katamaran von EMT, allerdings hat sich der Name des Schiffes geändert.

 

 

Im letzten Jahr noch "Wight Huntress II" - jetzt "Nathurn". Und am Heck weht nun die Helgoländer Flagge.

 

 

 

Börteboot-Regatta 2017

 

Traditionell am 10. August wurde die 63. bzw. 64. Auflage der Börteboot-Regatta (je nachdem, welche Quelle man befragt) mit anschließendem Brückenfest durchgeführt. Natürlich konnte man auch in diesem Jahr als Passagier dabei sein.

 

 

Nach Aufnahme der Fahrgäste warten die Börteboote zwischen der Landungsbrücke und dem Binnenhafen auf den Start.

 

 

 

 

Start des ersten von vier Rennen, in denen die Boote nach Maschinenleistung einsortiert werden. Es siegte das Boot "Meedland" im Hintergrund direkt vor der Landungsbrücke mit der schnellsten Zeit des Tages (21:12 Minuten).

Mußte im Vorjahr die Strecke aufgrund des starken Nordwindes noch verkürzt werden, konnte in diesem Jahr die gesamte Distanz bewältigt werden.

 

 

Die Börteboot-Regatta ist eine gute Gelegenheit, Boote mal wieder vor Helgoland in Aktion zu sehen, die in den vergangenen Jahren aus dem Anlandungsverkehr ausgeschieden sind und sich heute im Privatbesitz auf dem Festland befinden, für den Zeitraum der Regatta aber in die alte Heimat zurückkehren. 

 

 

Oben ist das auf dem Festland im Privatbesitz befindliche Boot "Steingrund" zu sehen.

Bei dem Boot "Störtebeker" (unten) handelt es sich dagegen um das vereinseigene Boot des VzEHB, des Vereins zum Erhalt Helgoländer Börteboote. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Helgoländer Börteboote in ihrem jetzigen Zustand zu erhalten.

 

 

 

 

 Parade von acht Börtebooten:

 

 

Thematisch hat dieses Foto keinen Zusammenhang zur Börteboot-Regatta, auch wenn man meinen könnte, es wäre bei der Regatta entstanden. Grund der sehenswerten Versammlung der Börteboote war nämlich eine Hochzeitsgesellschaft.

 

 

 

Kreuzfahrtschiffe

 

Auch 2017 ziehen die Kreuzfahrtschiffe auf der Helgoländer Reede wieder die Blicke auf sich.

 

 

Die für TransOcean fahrende "Astor" ist ein treuer Gast auf Helgoland.

Hier liegt das Schiff auf der Nordreede hinter der Jugendherberge. Die "Astor" ist inzwischen 30 Jahre alt. Trotz - oder vielleicht gerade wegen - des Alters überzeugt das Schiff mit seinem formschönen Design. Schaut man sich die hinteren Rundungen des Schornsteins und das Spiegelheck genauer an, könnte man fast meinen, der Architekt hat sich Stilelemente bei einem ehemaligen Helgoland-Schiff abgeschaut. Die "Astor" kann leicht mit dem fast baugleichen, jedoch 12 Meter kürzeren HADAG-Kreuzfahrtschiff verwechselt werden, das bereits 1981 auch unter dem Namen "Astor" in Fahrt kam und das in der Fernsehreihe "Das Traumschiff" als zweites von mittlerweile fünf Schiffen sechs Folgen lang als Kulisse diente, die in den Jahren 1983/84 ausgestrahlt wurden. In der Vergangenheit war auch die ursprüngliche "Astor" der HADAG für mehrere Jahre unter dem Namen "Astoria" für TransOcean im Einsatz und fährt jetzt aber als "Saga Pearl II" für Saga Cruises.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Links ein Detailfoto des Schornsteins der aktuellen "Astor",

rechts ein Erinnerungsstück an Bord an einen Helgoland-Besuch des Schiffes im Jahr 2009.

 

 

 

Die ursprüngliche "Astor" der HADAG.

Das Foto entstand 1982 von der "Wappen von Hamburg" auf der Rückfahrt aus Helgoland.

Nach dem Wiederaufbau der Insel avancierte die HADAG zwischenzeitlich zur wichtigsten Reederei im Helgoland-Verkehr. Grün ist das Land, rot ist die Kant, weiß ist der Sand - dieser Leitspruch Helgolands wurde auch in den Schornsteinfarben "Grün-Rot-Weiß" der Reederei deutlich, die nicht nur die Seebäderschiffe der HADAG zierten, sondern auch die Hafenfähren der HADAG in Hamburg und die darüber hinaus sogar mit der "Astor" um die Welt fuhren.

 

 

 

 

Im Abstand von genau 14 Tagen besuchten in diesem Sommer mit der "Europa" (Hapag-Lloyd, oben) und der "Amadea" (Phoenix, unten) zwei sehr prominente Vertreter aus der Flotte der Cruise Liner den Roten Felsen. Die "Europa" gilt neben der "Europa 2" als weltbestes Kreuzfahrtschiff und wurde von Berlitz mit der Bestnote "5 Sterne Plus" ausgezeichnet. Bei der "Amadea" handelt es sich um das aktuelle ZDF-Traumschiff. Über die Anläufe der beiden Schiffe wird in den Artikeln

"26. August 2017 - Mit der "Europa" nach Helgoland" und "9. September 2017 - Vom Blauen Hafen zum Roten Felsen"

auf nordreport.de gesondert berichtet.

 

 

 

 

 

Wie schon im letzten Jahr kommt auch in diesem Jahr immer an Samstagen dem abends in Hamburg einlaufenden "Halunder Jet" die auslaufende "AIDAprima" entgegen. Damit wird es aber bald vorbei sein. Nicht nur, weil der "Halunder Jet" in Kürze nach Amerika aufbricht, sondern auch, weil die "AIDAprima" demnächst in Richtung Kanarische Inseln verlegt wird und dem Neubau "AIDAperla" Platz macht.

 

 

 

 

Auch der "Europa 2" ist der "Halunder Jet", wie auf diesem aktuellen Foto, schon häufig begegnet. Am 10.05.2013 z.B. beteiligte sich der "Halunder Jet" an der Begleitfahrt anläßlich der Taufe der "Europa 2" im Hamburger Hafen. 

 

 

 

Szenenwechsel an die Weser:

 

 

Kurz vor Erreichen der Stromkaje in Bremerhaven kommt der auf der Rückfahrt von Helgoland befindlichen "Fair Lady" die "Berlin" von FTI Cruises entgegen. Die "Berlin" folgte der "Astor" der HADAG als ZDF-Traumschiff Nummer 3 nach. Die "Berlin" konnte man auch schon vor Helgoland sichten - nicht in diesem Jahr, aber 2018 soll es wieder so weit sein.

 

 

 

Dampfeisbrecher "Wal"

 

 

Der Dampfeisbrecher "Wal" im Helgoländer Südhafen.

 

 

 

 

 

 

 

Der Helgoland-Besuch der "Cap San Diego" am 9. August 2017 konnte witterungsbedingt bekanntlich nicht stattfinden.

 

 

Mehr Glück hatte das in Bremerhaven beheimatete Museumsschiff "Wal", das zu einer Stippvisite zum Roten Felsen kam und am 25. August 2017 in einer ca. 2,5 Stunden dauernden Ausflugstour die Insel umrundete.

 

 

Für 30,- EUR (Kinder 15,- EUR) konnte man auf dieser außergewöhnlichen Fahrt dabei sein. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Werftschild, das mittig unter der Brücke angebracht ist, verrät, daß das Schiff 1938 bei den Oderwerken in Stettin gebaut wurde.

Bis 1990 war das Schiff im Nord-Ostsee-Kanal immer dann im Einsatz, wenn im Winter der Kanal zuzufrieren drohte. 

 

 

 

 

Es geht los.

 

 

 

 

Der Rote Felsen von der Schokoladenseite.

 

 

 

 

Auf der Brücke: Volle Kraft voraus rund um Helgoland.

 

 

 

 

Der Eisbrecher passiert die Nordspitze und setzt dann die Fahrt zwischen Felsen und Düne fort. Von dort geht es vorbei an der Landungsbrücke wieder zurück in den Helgoländer Südhafen.

 

 

 

Neue Südkaje

 

Die westliche Südkaje im Helgoländer Südhafen wurde mittlerweile fertiggestellt.

 

 

Blick auf die Südkaje von der westlichen Hafenmole aus gesehen. An der neuen Kaje liegen zwei Katamarane, die als Arbeitsschiffe für die Windparks rund um Helgoland zum Einsatz kommen. Rechts im Hinterland hat die "Helgoland" am Süddamm festgemacht.

 

 

 

 

Die neue Südkaje mit Blick Richtung Osten. Links auf dem Bild wurden neue Gebäude für Energieunternehmen gebaut, die für die Wartung der Windparks vor Helgoland zuständig sind.

 

 

 

Informationstafel auf der Südkaje (rechts).

 

Das Schild weckt den Eindruck, daß Besuchern der Weg in den touristischen Bereich der Insel aufzeigt werden soll.

 

Als es seinerzeit um die Inbetriebnahme der neuen "Helgoland" ging, konnte man frühere Veröffentlichungen so verstehen, daß die damals noch in Bau befindliche neue Südkaje auch von Passagierschiffen genutzt werden kann.

 

Das Hinweisschild mit der Wegbeschreibung könnte dafür sprechen, allerdings konnte mit eigenen Augen in diesem Sommer kein Passagierschiff an der Südkaje gesichtet werden.

 

Die Informationen auf der Südkaje sind somit offenbar eher für die Mitarbeiter der Energiefirmen gedacht. Passagiere der "Helgoland" und des "Halunder Jet" begeben sich vom Schiff meist direkt in den Ort und kommen ohnehin nicht in den neuen, westlichen Bereich der Südkaje.  

 

 

 

 

Im Helgoländer Südhafen benutzt die "Helgoland" weiterhin fast ausschließlich den östlichen Süddamm (oben).

 

In Ausnahmefällen macht die "Helgoland" aber auch am westlichen Süddamm fest (unten).

Dabei kann man erahnen, daß die abgesenkte Scheuerleiste an Backbord keine rutschfesten schwarzen Streifen aufweist, ganz im Gegensatz zur Schiene an Steuerbord. Über diese Seite verlassen nämlich im Normalfall diejenigen Fahrgäste das Schiff, die als Ausstiegsoption das Börteboot mit direktem Weg zur Düne gebucht haben.

 

 

 

 

Flugverkehr

 

Zum Abschluß traditionell wieder ein Blick auf die Passagierluftfahrt:

 

 

Unverändert zum Vorjahr steuert die OFD 2017 die Insel Helgoland mit jeweils bis zu vier Flugpaaren täglich von Cuxhaven/Nordholz und Heide/Büsum an.

 

 

 

 

Aufgrund gravierender Landverluste am Südstrand zwischen Landebahn und Aade sowie auf der Ostseite der Düne laufen bereits seit letztem Jahr in diesem Bereich umfangreiche Maßnahmen zum Küstenschutz. Vergleicht man das obige Foto mit jenem aus dem Vorjahr auf nordreport.de an dieser Stelle der Düne, sieht man unverändert die Matten auf dem Strand, die auf den Meeresgrund abgesenkt werden sollen. Zwar kann man auch Arbeitsschiffe im Hintergrund erkennen, die Felsbrocken zur Beschwerung herbeischaffen, rein optisch unterscheidet sich der Zustand der Baustelle am Strand jedoch nicht wesentlich vom Vorjahr. Dazu muß man allerdings wissen, daß die Arbeiten aus Naturschutzgründen nur in den Zeiträumen 15.07.2016 bis 20.10.2016 und 15.07.2017 bis 20.10.2017 erfolgen dürfen. Bei den genannten Perioden handelt es sich jeweils um die Zeit zwischen Ende der Vogelbrut und Anfang des Robbenwurfs.

 

 

 

 

Beim Südstand südlich der Landebahn konnten die Arbeiten dagegen schon beendet werden. Zieht man auch hier die Bilder aus dem Sommerbericht 2016 auf nordreport.de heran, ist deutlich zu sehen, daß der Bereich direkt vor der Landebahn, wo sich im letzten Jahr noch Seehunde und Robben im Wasser tummelten, mit Sand aufgefüllt worden ist. Somit ist es nun auch wieder bei Hochwasser möglich, die Landebahn südlich zu passieren und die Düne zu umrunden. Um das Areal rund um die Landebahn zu schützen, wurde die südliche Hakenbuhne des Südstands nach Osten verlängert.

 

 

 

Abseits des Linienverkehrs hat die OFD ein neues touristisch ausgerichtetes Angebot geschaffen. Gab es Erlebnisflüge zum Offshore-Windpark nördlich von Helgoland schon seit einiger Zeit, sind in diesem Jahr erstmals kurze Rundfluge um Helgoland durchgeführt worden.

 

 

Kennt man sonst nur von Postkarten: Außergewöhnliche Fotos aus der Vogelperspektive.

 

 

 

 

 

Die Rundflüge werden mit den Britten Norman Islandern BN-2 alternativ zur Standzeit auf Helgoland zwischen den Linienflügen durchgeführt. Die Flüge dauern ca. 10 Minuten und kosten 45,- EUR.

 

 

 

 

 

Zum Abschluß geht auch dieses Jahr wieder ein großer Dank an Dennis Schmidt für Informationen und Fotos, ohne die dieser Bericht nicht so umfang- und themenreich geworden wäre.

 

 

 

Zurück zur Küste - auf ein Neues in 2018.

 

 

 

 

Archiv: News aus dem 1. Halbjahr 2017

 


© 2017 Alexander David

    Letzte Aktualisierung: 07.12.2017